Razni tekstovi Recepti

Neue Rezepte von einem Camp Cuisine Treffen

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Mit der deutschen Übersetzung, zum ersten Mal! Ich hoffe ich schaffe, es die richtige Stimmung zu übertragen, die man sonst nur in der Muttersprache richtig trifft.

Wie bringt man die Food Blogger zusammen?

Mit Essen und Plaudern natürlich. Unten gibt es auch ein paar coole Rezepte vom Treffen der Blogger in Wien.

Menschen die gerne kochen sind meistens kontaktfreudig und lieben es in guter Gesellschaft zu essen (und trinken).

Blogger die sich mit dem Essen beschäftigen folgen gerne was andere Food Blogger veröffentlichen. Sie folgen einander, probieren Rezepte aus, lassen Kommentare auf den Blogs und fragen sich. „Wer ist die Person hinter alldem, hinter all diesen leckeren Rezepten, schön gestylten Gerichten und wunderschönen Fotos?” Und dann treffen sich manche, um sich auch im realen Leben kennenzulernen.

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Ich bin nicht viel anders und war überglicklich kroatische Food Bloggerinen kennenzulernen. Und weil ich in Wien lebe hat es mich auch beschäftigt wer die Leute sind, die in Österreich die Food Blogs führen. Wie sind sie, wie alt sind sie, was für Gerichte bereiten sie zu und ähnliches. Manche habe ich virtuell ‘kennengelernt’ über meinem ‘Link’ z.B. die Bloggerin Tanja von Tanja’s Cooking Corner die sogar dreisprachig bloggt – auf Kroatisch, Deutsch und Englisch.

hier wurde später gekocht:

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Aber niemand war glücklicher als ich, als ich vergangenen Samstag die Möglichkeit bekommen habe an San Lucars Camp Cuisine teilzunehmen und 14 österreichische Food Blogger kennenzulernen. Mein Blog war nicht nur der einzige ausländischer Blog, es war auch der einzige der nicht auf Deutsch war. Nochmal herzlichen Dank Charlotte (und San Lucar), für die liebe Einladung!

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San Lucar ist allgemein bekannt als die Firma, die sich mit Obst und Gemüse Anbau sowie Handel beschäftigt. Alles ist empfehlenswert und sehr lecker. Mir hat die Geschichte vom Gründer von San Lucar sehr gut gefallen. Er ist nämlich kein Erbe der Spanischen Großgrundbesitzer, sondern der Sohn eines Händlers auf dem Münchner Großmarkt. Und es gab kaum eine Arbeit die Stephan Rötzer nicht gemacht hat, vom Gabelstaplerfahrer bis zum Verkäufer. Wir durften natürlich alle mögliche Fragen stellen und konnten erfahren dass hinter ‘der ganzheitlichen Philosophie von SanLucar jahrhundertealtes Wissen kombiniert mit modernen Anbaumethoden steht, die den Verzicht auf genmanipuliertes Saatgut und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Böden ermöglichen.’

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Aber die drei jungen San Lucarians wollten uns nicht mit Werbung überschütten oder auf eine andere Art ihre Firma uns aufzudrängen. Sie wollten vielmehr hören wie die Food Blogger ‘atmen’, wie sie über verschiedene Themen denken. Und Themen gab es mehr als genug: wie und warum haben wir zum Bloggen und Fotografieren angefangen haben, wie suchen wir uns die Lebensmittel aus, ob wir Videos von Rezepten posten, ob wir Werbung auf dem Blog einschalten, ob Food Blogging eine von Frauen dominierte Welt ist usw. Es gab nämlich nur drei männliche Blogger. Einer war die Hälfte des Duos Topf und Deckel (wo ich vergessen habe zu fragen, wer ist eigentlich der Topf und wer der Deckel drauf ist). Der andere war The Stepford Husband dessen Blog auch der dritt beste in Österreich ist (kein Wunder – tolle Fotos) und der dritte war A Boy from Stone Age oder der Junge aus dem Steinalter Fabian. Fabian ist der ‘frischeste’ Blogger unter allen (bloggt seit ein paar Monaten) und veröffentlicht Paleo Rezepte bzw. soclche, die auf Weizen und Milch bzw. Milchprodukte verzichtee. Seine Rezepte treffen ziemlich genau nach meinem Geschmack, obwohl es nur relativ wenige gibt.

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So haben wir von einander etwas gelernt, viel geplaudert und noch mehr gelacht und sonst auch den ganzen Samstag ziemlich genossen. Die Tatsache dass draußen die Sonne schien hat niemanden gestört. Wiener Kochsalon Wrenkh und das exzellente Team haben alles getan dass sich alle wohl sehr fühlen.

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Unser Tag hat miteinem gemeinsamen Frühstück und Kaffee begonnen und verlief in entspannter Stimmung mit mehr Kaffee und Kuchen um den Höhepunkt mit dem gemeinsamen Abendkochen zu erreichen.

Ich habe natürlich alle Zutaten für die Gerichte die mir gut gefielen notiert und werde sicher einiges ausprobieren. Unten sind grobe Rezepte.

Also was hat man gegesen …

Frühstück

Eierspeiß mit Frühlilngszwiebel, mit Kürbiskernöl übergossen.

Bruschette mit Tomaten und Frühlingszwiebel (mmm sehr lecker)

Tapenade – genauso gut wie meine hier.

 

Und der Steirischer Hummus bzw. Gequetsche gekochte Kieferbohnen, mit Kürbiskernöl, Knoblauch und Olivenöl gewürzt. Ich dachte dass ich auch ein bischen Kren gespürt habe.

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Obstsalat war mein Highlight, eine sehr angenehme Überraschung, die ich sicherlich öfter zubereiten werde. Zutaten?: Geschnittene Früchte mit Blutorangensaft und Garam Masala gewurzt! Garam masala ist eine Gewurzmischung die man im Westen oft als Currypulver nennt. Es gibt mehrere und verschiedenste Garam masala Mischungen und Zusammenstellungen und ich könnte nicht sagen was für eine diese war. Auf jeden Fall hat man einen Hauch von Kreuzkümmel gespürrt die diesen Obstsalat toll bereichert hat. Sehr nach meinem Geschmack!

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Vor dem Abendessen gab es eine Amuse Bouche, einen Vorleckerbissen von nicht komplett getrockneten Tomaten, mit Olivenöl und Ingwerwurzel übergossen und einem Chutney. Chutney ist normalerweise eine Art pikant/würzige Beilage, die man zu indischen Gerichten serviert. Hier hatte es europäischen Geschmack mit einem leichten ‘Touch’ von Indien. Tomaten mit Frühlingszwiebel und Knoblauch anbraten, dazu Fenchel und Koriander Samen, Kurkuma, vielleicht etwas Chilli und fertig. Fantastisch!

Die Vorspeise waren grüne in der Pfanne geröstete Spargel, mit Balsamico und gerösteten Quinoa.

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Das Abendessen war Entenbrust mit mediterranen Kräutern, gebratenen Apfelspalten, übergossen mit der Twiglight Sauce. Dazu Steirisches Risotto. Twiglight Sauce ist wegen seiner blutartigen, tiefroten Farbe, nach der Wampirsaga genannt (die ich übrigens nicht gesehen habe). Der war aber besonders lecker. Wie macht man so eine Sauce? Rotwein, Rote Rübensaft (Rotebeete) mit Thymian und Lorbeer werden etwa 2 Stunden auf kleiner Flamme gekocht, um eine sogenannte Reduktion zu bekommen. Das wird später mit dem Bratensaft der Ente gemischt. Die Entenbrust wird mit der Hautseite ca. 10 Minuten in der Pfanne gebraten, kurz auf der anderen Seite und danach noch je nach Geschmack ca. 10 Minuten im Ofen gegart.

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Das Steirische Risotto (wegen dem Kürbiskernöl ist es Steirisch) wird mit dem vorgekochten Wildreis gemacht. Ich hätte den Reis vielleicht nicht vorgekocht aber so war alles schneller fertig und trotzdem lecker.

Am Kürbiskernöl die Zwiebel kurz angebraten, dann die Hälfte der geriebenen Zucchini und etwas geriebene Sellerieknolle – die ein natürlicher Geschmacksverstärker ist – dazugeben. Mit etwas Wein übergießen und Reis dazugeben. Mit der Gemüsebouillon immer wieder übergießen und langsam kochen. Gegen Ende den Rest der Zucchini und Sellerie hinzufügen (für die Knackigkeit), etwas geriebenen Parmesan und wer mag – Butter. Mischen und fertig (insgesamt in max. 10 minuten).

Die Nachspeise war ein schnelles Eis, mit gefrorenen Beeren, Banane und Obers gemacht.

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Die Fotos sind leider nur von meinem Handy, bitte auch bei den anderen Blogger nachsehen :).

Wer war dabei…

Müde aber glücklich sind wir nach 11 (ja, elf!) Stunden nach Hause gegangen. Was kann man sich mehr wünschen als dass es so was wieder gibt, hoffentlich bald?

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